Auch im Jahr 2026 unterstützte die Baunach-Allianz wieder die Ferienprogramme in Ebern, Maroldsweisach und Untermerzbach im Rahmen des Projekts für kommunale Entwicklungspolitik1. Die abwechslungsreichen Angebote boten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in den Ferien Neues zu entdecken, selbst kreativ zu werden und sich spielerisch mit Themen rund um Nachhaltigkeit, Umwelt und eine gerechte Zukunft auseinanderzusetzen.
Untermerzbach: Auf den Spuren der fairen Schokolade

Im Ferienprogramm der Gemeinde Untermerzbach ging es auf eine spannende Reise in die Welt der Schokolade. Auf einer großen Weltkarte entdeckten die Kinder die Länder, in denen Kakao angebaut wird, und erfuhren, welche Bedeutung der Rohstoff für die Familien in den Anbauländern hat. Die Kinder erfuhren dabei auch, dass Kinderarbeit, ausbeuterische Arbeitsbedingungen und umweltschädlicher Anbau in vielen Anbauländern noch immer Realität sind. Gleichzeitig lernten sie den Fairen Handel als Möglichkeit kennen, zu mehr Gerechtigkeit und besseren Lebensbedingungen beizutragen. Anschließend stellten alle gemeinsam eine faire Schokolade her. Aus den verschiedenen fair produzierten Zutaten entstanden eigene Schokoladenkreationen, die anschließend gemeinsam probiert wurden.
Ebern: „Haltestelle der Zukunft“
In Fischbach bei Ebern stand in diesem Jahr eine Bushaltestelle im Mittelpunkt des Ferienprogramms vom Bauhof der Stadt Ebern und der Baunach-Allianz : die „Haltestelle Zukunft“. Nach einer notwendig gewordenen Sanierung der Bushaltestelle konnten die Kinder dieser Haltestelle nun wieder neues Leben einhauchen. Als Thema wurden die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) gewählt. Die Kinder beschäftigten sich mit unterschiedlichen Zukunftsthemen und überlegten selbst, wie sie diese mit Bildern und Motiven darstellen können. Dabei ging es unter anderem um Umweltschutz, fairen Handel, Frieden, Gesundheit, Bildung und soziale Gerechtigkeit. Das professionelle Team des Bauhofs, das die Bushaltestelle vorher saniert und grundiert hatte, zeigte den Kindern anschließend, wie sie ihre Ideen mit Farbe an die Wände bringen. So entstanden bunte und individuelle Interpretationen der jungen Künstlerinnen und Künstler zu den Themen Zukunft, Nachhaltigkeit und Heimat, die die Bushaltestelle verschönern und die Wartenden zum Auseinandersetzen mit ihren Vorstellungen von nachhaltiger Zukunft vor Ort und weltweit anregen.
Maroldsweisach: Bauen mit Lehm
In Maroldsweisach kooperierte die Baunach-Allianz ebenfalls mit dem Bauhof der Stadt Ebern und bot kreatives Gestalten mit dem nachhaltigen Baustoff Lehm an. Zunächst lernten die Teilnehmenden beim Agenda 2030-Bingo sich nicht nur gegenseitig kennen, sondern setzen sich auch mit den 17 Nachhaltigkeitszielen und dem fairen Handel auseinander. Nach einer Einführung in die Eigenschaften und die nachhaltige Bedeutung des Baustoffs Lehm hieß es: Ärmel hochkrempeln und selbst ausprobieren! Mit ihren Händen formten die Kinder aus Lehm kleine Kunstwerke und konnten dabei unmittelbar erfahren, wie sich aus einem natürlichen Rohstoff kreative Ideen entwickeln lassen.
Die Baunach-Allianz freut sich, auch 2026 einen Beitrag zu den Ferienprogrammen in Ebern, Maroldsweisach und Untermerzbach geleistet zu haben und damit Kindern spannende Einblicke, kreative Erlebnisse und neue Perspektiven auf eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.
- Das Projekt ist gefördert von Engagement Global mit ihrer SKEW und Mitteln des BMZ. ↩︎












