Zukunftslabor in Ebern und der Baunach-Allianz

Engagierte Bürger erarbeiten Projekte für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung

Das Jahr 2023 wird laut dem EU-Klimawandeldienst Copernicus voraussichtlich das weltweit wärmste je gemessene Jahr. Diese Rekordmeldung macht wieder klar: Der Treibhausgasausstoß muss runter – und zwar so schnell wie möglich. In Ebern nehmen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger dieser Aufgabe an. Sie tüfteln gemeinsam an Ideen für die Umsetzung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Stadt und den Gemeinden der Baunach Allianz.

Am 04. und 11. November fanden in Ebern zwei Workshoptage des „Zukunftslabors“ statt. Das Zukunftslabor ist ein Beteiligungsformat der Friedrich-Ebert-Stiftung, dass unter dem Motto Auf in die Praxis! Ebern und die Baunach Allianz bei der Entwicklung von Klimaschutzprojekten unterstützt. Hier kamen 15 Engagierte mit Entscheidern aus Politik und Verwaltung zusammen und entwickelten unter der Leitung der Kommunalberatung KlimaKom und einem Studienprojekt der Universität Bayreuth erste Ideen für lokale Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsinitiativen.

Neben einem kommunalen Nahwärmenetz, einem fairen Einkaufsführer und Snackautomaten mit FairTrade-Produkten für die Schulen der Allianz wurde über Möglichkeiten der Förderung von nachhaltigen Wohnkonzepten über Beratungsangebote und klimafreundliche Leitprinzipien für die Stadtplanung diskutiert.Im Rahmen des Zukunftslabors soll das entwicklungspolitische Handlungskonzept der Baunach-Allianz erarbeitet werden. Mit dem Ziel die Projektideen in Richtung Umsetzungsreife weiterzuentwickeln, wurden am zweiten Workshop Tag die Ideen verfeinert. Fazit: Die Projektideen zu einem Jugendbeirat, nachhaltigen Wohnformen der Zukunft sowie einem Fairtrade-Einkaufsführer konkretisieren sich!